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Moschee in Köln-EhrenfeldInformation, Meinung, Kritik zum geplanten Neubau Information, Meinung, Kritik zum geplanten Neubau
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Das PlanänderungsverfahrenStandpunkt: Moschee ja - aber kleinerReligionsfreiheit ist kein Argument
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alle Kölner MuslimeGeplante Moschee ist keine Zentralmoschee für alle Kölner MuslimeUser imodius: Änderung des Bebauungsplans verstößt gegen Bauplanungsrecht"Der Moscheestreit" als Buch
Kiepenheuer & Witsch, Februar 2008Stadt verlangt 149 Stellplätze (10.04.08)
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22.04.08 - Bauantrag ist gestellt
Die Ditib hat inzwischen den Bauantrag für den Moschee-Neubau gestellt. Die Abrissgenehmigung für das bestehende Gebäude ist erteilt worden. Der nächste Schritt wird die erneute Offenlage des Bebauungsplans sein. Sie ist erforderlich, weil die Ditib ihre Planung im Januar noch einmal geändert hat.
Ditib-Moschee vor der letzten Hürde
Kölner Stadtanzeiger 21.04.08
Die Offenlegung wird voraussichtlich im Mai stattfinden; der Termin wird in der Presse bekanntgeben und auch auf dieser Website zu finden sein. Im Rahmen dieser Offenlage können die BürgerInnen schriftlich zu den neuen Planänderungen Stellung nehmen.
Im Zusammenhang mit der Offenlage im Herbst 2007 sind insgesamt ca. 3000 Stellungnahmen eingegangen. Zunächst war von 900 Stellungnahmen die Rede. Mehr dazu:
Stadt verlangt 149 Stellplätze (10.04.08)
Kommentar: Bisher hat die Ditib ihre Planung nur für den Innenbereich verkleinert, um Kosten zu sparen. Das reicht nicht - auch die Kuppel und die Minarette sollten erheblich verkleinert werden. Wenn die Moschee so gebaut werden sollte, wie sie jetzt geplant ist, ist sie kein Gebetsraum für die in Ehrenfeld lebenden türkischen Muslime. Sie repräsentiert vielmehr in einer schon recht anmaßenden Weise den türkischen Staatislam, der durch das Diyanet, die Religionsbehörde in der Türkei, verkörpert wird. Ein solches nationalreligiöses Symbol passt nicht an den Eingang eines Viertels wie Ehrenfeld. Eine Mehrheit der Kölner wünscht eine kleinere Moschee. Das kommt nicht nur in der Umfrage des Stadtanzeigers vom 19.04.2007 zum Ausdruck. Auch die zahllosen Leserbriefe und Kommentare in den Internetforen sprechen eine deutliche Sprache. Wenn die Ditib Wert darauf legt, dass ihr Projekt von den übrigen Einwohnern akzeptiert wird, würde sie gut daran tun, ihre Planung noch einmal zu überdenken.
Erstellt am 22.04.08
